MPU wegen Drogen: Warum Abstinenz erst die halbe Miete ist

Paragraphen-Zeichen und roter Schriftzug „Rauschfahrt“ auf verschwommenem Gesetzestext – Symbol für Fahrt unter Drogen

Die Anordnung einer MPU wegen Drogen ist ein massiver Einschnitt. Für Betroffene im Raum Miltenberg beginnt damit eine Zeit großer Unsicherheit. Anders als bei Punkten oder Alkohol sind die Hürden hier besonders hoch und die Regeln extrem streng.

Der wichtigste Fakt vorweg: Der Entzug der Fahrerlaubnis erfolgt oft nicht erst durch das Fahren unter Drogeneinfluss, sondern häufig schon durch den Nachweis des Konsums (z. B. von Kokain, Amphetamin oder Heroin). Die Behörde geht bei „harten Drogen“ grundsätzlich von einer Nichteignung aus.

Bei Cannabis ist die Lage seit der Teil-Legalisierung komplizierter geworden, aber die „Trennung von Konsum und Fahren“ ist weiterhin entscheidend.

Die MPU soll klären, ob Sie ein Drogenproblem hatten, ob Sie es aufgearbeitet haben und ob eine stabile, dauerhafte Abstinenz gesichert ist.

Um diese anspruchsvolle Prüfung zu bestehen, braucht es einen fehlerfreien Plan. Wir setzen dabei auf die maximale Expertise unseres neuen Partners, der MPV GmbH, einem der erfolgreichsten MPU-Vorbereiter Deutschlands mit über 20 Jahren Erfahrung.

Der erste und wichtigste Fakt: Abstinenznachweise

Dies ist die unumgängliche Voraussetzung für eine Drogen-MPU. Ohne lückenlose, forensisch verwertbare Abstinenznachweise brauchen Sie zum Gutachten gar nicht erst antreten.

Was Sie wissen müssen:

  1. Dauer: Die Behörde fordert je nach Schwere Ihres Falls (Art der Droge, Häufigkeit des Konsums) einen Nachweis über 6 oder 12 Monate. Bei „harten Drogen“ sind 12 Monate der absolute Standard.
  2. Methode: Sie müssen sich für ein anerkanntes Programm anmelden (Urin-Screening oder Haaranalyse).
    • Urin-Screening: Sie werden über den gesamten Zeitraum (z.B. 12 Monate) 6-mal kurzfristig und unvorhersehbar einbestellt (oft nur 24h Frist).
    • Haaranalyse: Deutlich besser planbar. Für 12 Monate Drogenabstinenz sind 2 Analysen von je 6 cm Kopfhaar nötig. Wichtig: Die Haare dürfen nicht gebleicht oder stark chemisch behandelt sein.
  3. Timing: Der größte Fehler ist, Zeit zu verlieren. Die MPU kann erst nach Vorlage des letzten Nachweises stattfinden. Sie müssen sofort mit dem Programm beginnen.

Die zweite Hürde: Das psychologische Gespräch

Viele glauben: „Ich bin jetzt 12 Monate clean, damit habe ich es geschafft.“ Das ist ein gefährlicher Trugschluss. Die Abstinenz ist nur Ihre „Eintrittskarte“. Im psychologischen Gespräch wird die MPU entschieden.

Der Gutachter will nicht nur hören, dass Sie clean sind, sondern warum Sie es bleiben werden.

Der Gutachter wird diese Fragen stellen:

  1. Die Ursachen: Warum haben Sie Drogen genommen? (Stressbewältigung, Gruppenzwang, Neugier, Lebenskrise, Probleme „betäuben“?)
  2. Die Einsicht: Haben Sie Ihren Konsum verharmlost? Sehen Sie sich als „Opfer“ („Ich wurde nur einmal erwischt“) oder übernehmen Sie die volle Verantwortung?
  3. Die Veränderung: Was genau haben Sie in Ihrem Leben geändert, damit ein Rückfall ausgeschlossen ist? (Neuer Freundeskreis? Neue Hobbys? Stressmanagement gelernt? Eine Suchtberatung oder Therapie besucht?)

Wer hier nur sagt: „Ich habe gemerkt, dass Drogen schlecht sind“, fällt durch. Der Gutachter muss eine stabile, innere Veränderung erkennen, die über den reinen Wunsch nach dem Führerschein hinausgeht.

Cannabis MPU: Eine Sonderlage?

Seit der Teil-Legalisierung 2024 ist die Rechtslage bei Cannabis komplex. Eine MPU wird aber weiterhin angeordnet, z. B. bei wiederholten Fahrten unter THC-Einfluss oder wenn ein Missbrauch (Trennung von Konsum und Fahren nicht möglich) oder eine Abhängigkeit festgestellt wird.

Auch hier gilt: Der Gutachter will wissen, wie Sie in Zukunft sicherstellen, niemals unter Einfluss zu fahren, oder ob Sie (falls eine Abhängigkeit vorlag) eine stabile Abstinenz erreicht haben.

Experten für die schwierigste MPU: Darum MPV GmbH

Eine Drogen-MPU verzeiht keine Fehler – weder bei den Abstinenznachweisen noch im Gespräch. Deshalb arbeiten wir in Miltenberg jetzt mit der MPV GmbH zusammen.

Die MPV GmbH hat eine nachgewiesene Erfolgsquote von 98 % und ist auf die psychologischen Hürden der Drogen-MPU spezialisiert.

Ihr Vorteil:

  • Doppelte Expertise: Die Berater der MPV GmbH sind nicht nur Verkehrspsychologen, sondern oft auch ausgebildete Suchtberater. Sie wissen, wie man eine Drogenhistorie fachgerecht aufarbeitet.
  • Insider-Wissen: Im Team arbeitet eine ehemalige MPU-Gutachterin. Sie kennt die exakten Kriterien und „Knock-Out-Fragen“ der Gutachter bei Drogenthemen.
  • Klarer Fahrplan: Die MPV GmbH stellt sicher, dass Ihr Abstinenzprogramm lückenlos ist und Ihre psychologische Argumentation (die „Rückfallprävention“) einer kritischen Prüfung standhält.

Ihr erster Schritt: Sofort handeln

Bei einer Drogen-MPU zählt jeder Tag. Verlieren Sie keine Zeit. Der erste Schritt ist eine ehrliche Bestandsaufnahme mit Experten.

Wir vermitteln Ihnen ein kostenloses, telefonisches Erstgespräch (ca. 15-20 Minuten) mit den Spezialisten der MPV GmbH. Dort klären Sie, welches Abstinenzprogramm für Sie Pflicht ist und wie der Weg zurück zum Führerschein aussieht.

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