MPU wegen Straftaten: Warum Ihr Charakter jetzt wichtiger ist als Ihr Fahrstil

Terminkalender mit Eintrag „Verkehrsgericht Unfallflucht“ am Dienstag, daneben ein Kugelschreiber – Symbol für Straftaten im Straßenverkehr

Eine MPU-Anordnung wegen einer Straftat trifft viele Betroffene im Raum Miltenberg unerwartet. Oftmals hatte das Delikt nicht einmal direkt mit dem Autofahren zu tun. Dennoch hat die Führerscheinstelle „Zweifel an Ihrer Fahreignung“. Hier liegt der Kern des Problems, und es ist der wichtigste Fakt, den Sie verstehen müssen: Der Behörde geht es nicht um die bereits verbüßte Strafe. Es geht um eine Prognose. Die zentrale Frage lautet: Lässt Ihr Verhalten (z. B. hohe Aggressivität, Kontrollverlust oder eine generelle Missachtung von Regeln) darauf schließen, dass Sie auch im Straßenverkehr eine Gefahr für sich oder andere darstellen könnten? Genau hierauf zielt die MPU ab. Und genau hierauf bereiten wir Sie mit unserem neuen, bundesweit renommierten Partner, der MPV GmbH, vor.

Welche Straftaten führen zu einer MPU?

Die Führerscheinstelle unterscheidet zwischen Delikten mit und ohne direkten Bezug zum Straßenverkehr. Beide können eine MPU auslösen.

  1. Straftaten mit direktem Verkehrsbezug: Hier ist der Zusammenhang offensichtlich. Dazu gehören:
    • Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort (Fahrerflucht)
    • Nötigung im Straßenverkehr (Drängeln, Ausbremsen)
    • Gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr
    • Illegale Autorennen
    • Fahren ohne Fahrerlaubnis
  2. Straftaten ohne direkten Verkehrsbezug: Das ist der Punkt, der für die meisten unserer Klienten in Miltenberg am schwersten nachzuvollziehen ist. Eine MPU kann auch angeordnet werden bei:
    • Körperverletzung (z. B. bei einer Schlägerei)
    • Bedrohung oder Nötigung (außerhalb des Autos)
    • Raub oder Diebstahl (insbesondere mit hoher krimineller Energie oder unter Einsatz eines Fahrzeugs)
    • Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (z. B. Besitz oder Handel, selbst wenn Sie nie unter Drogeneinfluss gefahren sind)
    • Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Warum das? Der „Fakten-Check“: Ein Gutachter stellt sich bei einer Körperverletzung sinngemäß die Frage: „Wenn diese Person bei einem Streit im Club die Kontrolle verliert und zuschlägt, wer garantiert mir, dass sie bei einem Konflikt auf der A3 im Stau die Kontrolle behält und nicht zum aggressiven Drängler wird?“

Es geht um Ihr Aggressionspotenzial und Ihre Grundeinstellung zu Regeln.

Was der Gutachter bei der MPU wirklich wissen will

Das Wichtigste vorweg: Die MPU ist keine Gerichtsverhandlung. Ihre Schuld wurde bereits festgestellt und bestraft. Der Gutachter will keine Entschuldigungen oder Rechtfertigungen hören – das führt direkt zum negativen Gutachten.

Der Gutachter will drei Dinge sehen:

  1. Tiefgreifende Einsicht: Sie müssen verstanden haben, warum Ihr Verhalten falsch war (nicht nur, weil es illegal ist, sondern welche persönlichen Motive und Ursachen dahinterstecken).
  2. Aufarbeitung: Sie müssen glaubhaft erklären, was die Ursachen für Ihr Verhalten waren (z. B. Stress, falsche Freunde, finanzielle Not, persönliche Krise).
  3. Stabile Verhaltensänderung: Sie müssen belegen können, was Sie konkret in Ihrem Leben geändert haben, damit so etwas nie wieder passiert.

Wer nur sagt „Ich mache das nie wieder, versprochen“, fällt durch. Wer aber erklären kann: „Ich war damals in Situation X, weil Y passiert ist. Ich habe das reflektiert und seitdem Strategie Z entwickelt (z. B. Anti-Aggressionstraining, Schuldnerberatung, Therapie), um solche Situationen zu vermeiden“, der besteht.

Der Ablauf: Ein wichtiger Unterschied bei der „Straftaten-MPU“

Viele Betroffene fürchten sich vor Blut- oder Urintests. Hier ist die gute Nachricht:

Bei einer reinen MPU wegen Straftaten (also wenn bei der Tat kein Alkohol oder Drogen im Spiel waren) finden in der Regel keine medizinischen Screenings statt. Es gibt keine Blutentnahme und keine Urinabgabe.

Die Untersuchung besteht „nur“ aus den Leistungstests (Reaktion, Konzentration) und dem zentralen psychologischen Gespräch.

ACHTUNG (Der Haken): Wurde die Straftat (z. B. Körperverletzung) unter Alkohol- oder Drogeneinfluss begangen, wird daraus eine „Kombinations-MPU“. Dann müssen Sie zusätzlich Abstinenznachweise erbringen und sich auch den Fragen zu Ihrem Konsumverhalten stellen.

Ihr Partner in Miltenberg: Warum wir auf die MPV GmbH setzen

Wir haben uns bewusst für einen neuen Partner entschieden. Die MPV GmbH ist einer der größten und erfolgreichsten MPU-Vorbereiter Deutschlands mit über 20 Jahren Erfahrung und einer nachgewiesenen Erfolgsquote von 98 %.

Für Sie in Miltenberg bedeutet das: Sie erhalten lokale Betreuung mit Zugriff auf das Wissen eines der bundesweiten Marktführer.

Der entscheidende Vorteil der MPV GmbH ist das Insider-Wissen: Die Vorbereitung dort wird von Psychologen geleitet, darunter eine ehemalige MPU-Gutachterin.

Diese Experten wissen exakt, worauf es im Gespräch ankommt. Sie trainieren mit Ihnen keine auswendig gelernten Antworten, sondern entwickeln mit Ihnen eine glaubhafte Argumentation, die auf Ihrer persönlichen Geschichte basiert. Die MPV GmbH ist auf die komplexe „Straftaten-MPU“ spezialisiert und kennt die psychologischen Fallstricke.

Ihr erster Schritt zurück zum Führerschein

Die MPU wegen Straftaten ist komplex, aber sie ist absolut machbar. Warten Sie nicht ab, sondern werden Sie aktiv.

Als Ihr Ansprechpartner für MPU-Vorbereitung in Miltenberg vermitteln wir Sie direkt an die Experten der MPV GmbH. Der erste Schritt ist immer ein kostenloses, telefonisches Erstgespräch.

In diesem Gespräch (ca. 15-20 Minuten) schildern Sie unverbindlich Ihren Fall und erhalten eine ehrliche Einschätzung Ihrer Situation und der nächsten notwendigen Schritte.

Melden Sie sich bei uns. Wir organisieren Ihren direkten Draht zur MPV GmbH und begleiten Sie auf dem Weg zurück ans Steuer.

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